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Wie viel Risiko steckt wirklich in einem Event?

Aktualisiert: vor 3 Stunden



Eine ehrliche Betrachtung für Gründer


Events gelten als riskant. Unberechenbar. Teuer.


Viele Menschen haben genau deshalb Respekt davor, ein Event zu gründen – oder schieben den Gedanken immer wieder auf.


Dabei ist Risiko kein Gefühl. Risiko ist eine Frage der Einordnung.


Warum Events als besonders riskant wahrgenommen werden


Ein Event ist sichtbar. Wenn etwas schiefläuft, sieht man es sofort.


Kein stilles Scheitern im Hintergrund.Keine langen Entwicklungsphasen ohne Öffentlichkeit.


Diese Sichtbarkeit verstärkt das Risikogefühl – auch wenn sie nichts über das tatsächliche Risiko aussagt.


Welche Risiken bei Events real sind


Events haben reale Risiken. Und die sollte man nicht kleinreden.


Finanzielle Vorleistungen


Locations, Technik, Dienstleister – vieles muss eventuell bezahlt werden, bevor Einnahmen fließen.


Abhängigkeit vom Termin


Ein Event findet zu einem festen Zeitpunkt statt. Verschieben ist oft schwierig oder unmöglich.


Verantwortung gegenüber Teilnehmern


Menschen planen Zeit, Anreise, Erwartungen. Ein Event trägt Verantwortung – emotional wie organisatorisch.


Diese Risiken sind real. Aber sie sind sichtbar und kalkulierbar.


Welche Risiken oft überschätzt werden


Gleichzeitig werden andere Risiken häufig überbewertet.


„Wenn das Event floppt, ist alles vorbei“


In den meisten Fällen ist das nicht so.


Ein Event kann:


  • scheitern

  • schlecht laufen

  • weniger Besucher haben


ohne langfristige Schäden zu verursachen – wenn es bewusst begrenzt war.


„Events brauchen riesige Budgets“


Viele Eventformate lassen sich klein starten.

Nicht jeder Beginn ist ein Festival. Nicht jedes Event muss skalieren.


„Ein Fehler ist sofort öffentlich“


Fehler passieren. Und sie sind oft weniger sichtbar, als man denkt.

Teilnehmer beurteilen ein Event selten so hart, wie Gründer es selbst tun.


Fixkosten, variable Kosten – und warum das entscheidend ist


Ein zentraler Hebel für Risiko liegt in der Kostenstruktur.


Fixkosten erhöhen Risiko, weil sie unabhängig vom Erfolg anfallen.


Variable Kosten passen sich der Nachfrage an und reduzieren das Risiko.


Viele Eventrisiken entstehen nicht durch das Event selbst, sondern durch falsche Kostenentscheidungen.


Timing ist ein unterschätzter Risikofaktor


Wann Einnahmen fließen, ist oft entscheidender als wie viel.

Ticketverkauf im Voraus:


  • senkt Risiko

  • gibt Planungssicherheit

  • zeigt reale Nachfrage


Je früher echtes Feedback kommt, desto geringer wird das Risiko.


Persönliches Risiko vs. Geschäftsrisiko


Ein wichtiger Unterschied wird oft vermischt:


  • Geschäftsrisiko: Was passiert mit dem Event?

  • Persönliches Risiko: Was passiert mit dir?


Ein Event kann geschäftlich scheitern, ohne dass es dich persönlich existenziell trifft – wenn der Rahmen bewusst gewählt wurde.


Warum bewusste Entscheidungen Risiko reduzieren


Risiko entsteht selten durch das Event an sich. Es entsteht durch:


  • Unklarheit

  • Wunschdenken

  • fehlende Begrenzung


Wer bewusst entscheidet:


  • wie groß ein Event wird

  • wie viel investiert wird

  • was im schlimmsten Fall passiert


nimmt dem Risiko viel von seinem Schrecken.


Ein realistischer Blick


Ein Event zu gründen bedeutet,Verantwortung zu übernehmen.

Aber es bedeutet nicht ,alles auf eine Karte zu setzen.


Events sind kein risikoloses Geschäftsmodell. Aber sie sind oft ehrlicher und transparenter, als viele andere Gründungen.


Wer Risiko nicht verdrängt, sondern einordnet, kann bessere Entscheidungen treffen – nicht mutigere, sondern klügere.

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