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Warum Events ein unterschätztes Geschäftsmodell für Gründer sind

Aktualisiert: vor 5 Stunden



Viele Menschen wollen gründen. Sie wollen etwas Eigenes aufbauen, Verantwortung übernehmen, gestalten.


Was sie oft davon abhält, ist nicht der Wille – sondern der Einstieg.

Zu teuer. Zu kompliziert. Zu großes Risiko.


Genau hier werden Events häufig übersehen. Zu Unrecht.


Denn ein Event kann ein sehr guter, manchmal sogar idealer Einstieg ins Unternehmertum sein – wenn man es richtig versteht.


Events sind unternehmerisch unterschätzt


Wenn von Gründung die Rede ist, denken viele an:


  • Software

  • Online-Shops

  • Agenturen

  • Plattformen


Events gelten oft als:

stressig, chaotisch, einmalig

Was dabei übersehen wird: Ein Event ist eines der ehrlichsten Geschäftsmodelle überhaupt.


Du entwickelst ein Produkt. Menschen entscheiden sich, Geld dafür zu bezahlen. Und sehr schnell zeigt sich, ob dein Angebot funktioniert – oder nicht.

Kein jahrelanges Entwickeln im Verborgenen. Kein Hoffen auf irgendwann.

Der Markt reagiert sofort.


  1. Kaum Eigenkapital notwendig


Viele Eventformate lassen sich mit überschaubarem Startkapital beginnen.


  • keine Lagerbestände

  • keine Produktion

  • keine großen Fixkostenstrukturen


Natürlich kostet ein Event Geld.Aber im Vergleich zu vielen anderen Geschäftsmodellen ist die Einstiegshürde oft deutlich niedriger.


Für Gründer bedeutet das:

Du kannst starten, ohne dich direkt finanziell zu verbrennen.

2. Start im Nebenberuf ist realistisch


Ein großer Vorteil von Events:Sie müssen nicht sofort dein ganzes Leben übernehmen.

Viele erfolgreiche Eventformate sind:


  • nebenberuflich gestartet

  • mit wenigen Terminen pro Jahr

  • bewusst klein gehalten


Das senkt den Druck. Und gibt dir Raum zu lernen.


Gerade für junge Gründer oder Menschen mit Job ist das ein riesiger Pluspunkt.


3. Der Markt finanziert dein Geschäft


Einer der größten unternehmerischen Vorteile von Events:

Tickets werden im Voraus verkauft.

Das bedeutet:


  • du erhältst Einnahmen, bevor das Event stattfindet

  • du siehst früh, ob Nachfrage da ist

  • du reduzierst dein finanzielles Risiko


Im besten Fall finanziert der Ticketverkauf:


  • einen Großteil der Kosten

  • noch bevor das Event startet


Das ist kein Trick. Das ist saubere unternehmerische Logik.


4. Früher Cashflow statt später Hoffnung


Viele Startups verbrennen Geld und hoffen auf:


  • Wachstum

  • Investoren

  • einen Exit


Ein Eventbusiness funktioniert anders.


Wenn das Format trägt:


  • sind Einnahmen klar

  • Kosten zeitlich planbar

  • Cashflow früh sichtbar


Gerade für Gründer ist das extrem wertvoll. Nicht, um reich zu werden – sondern um handlungsfähig zu bleiben.


5. Du lernst Unternehmertum in der Praxis


Ein Event zwingt dich, unternehmerisch zu denken:


  • Wer ist meine Zielgruppe wirklich?

  • Wofür sind Menschen bereit zu zahlen?

  • Welche Entscheidungen haben Folgen?

  • Wo liegt mein Risiko?


Du lernst:


  • schneller

  • direkter

  • ehrlicher


Ein Event verzeiht keine Illusionen. Aber es belohnt Klarheit.


Für wen ein Event besonders gut geeignet ist


Ein Event eignet sich besonders, wenn du:


  • Lust hast, Verantwortung zu übernehmen

  • gerne mit Menschen arbeitest

  • Entscheidungen nicht ewig aufschieben willst

  • bereit bist, aus echter Rückmeldung zu lernen


Es ist kein „einfacher Weg“. Aber oft ein zugänglicher Weg ins Unternehmertum.


Ein wichtiger Realitätscheck


Nicht jede Eventidee ist gut. Nicht jedes Event wird ein Unternehmen.Und nicht jeder sollte ein Event gründen.


Genau deshalb ist Struktur so wichtig.

Nicht, um dich zu bremsen. Sondern um dir falsche Starts zu ersparen.

Der nächste sinnvolle Schritt


Wenn dich der Gedanke reizt,


  • ein Event als Business zu denken

  • ohne dich zu überfordern

  • und ohne unnötige Risiken


dann solltest du vor dem Start Klarheit gewinnen.


  • einen strukturierten Überblick

  • Entscheidungshilfen

  • Checklisten & Tools


Nicht, um etwas über's Knie zu brechen. Sondern um bewusst zu starten.

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