top of page

Warum Marketing nicht dein größtes Eventproblem ist

Aktualisiert: vor 3 Stunden



Und was stattdessen darüber entscheidet, ob dein Event funktioniert


Wenn ein Event nicht die gewünschten Ergebnisse bringt, ist die Diagnose schnell gestellt:

„Wir brauchen mehr Marketing.“

Mehr Reichweite.

Mehr Sichtbarkeit.

Mehr Werbung.


Marketing wird in der Eventbranche oft als Allheilmittel verstanden. In Wirklichkeit ist es das selten.


„Mehr Marketing“ ist eine bequeme Erklärung


Marketing ist ein dankbarer Schuldiger. Denn er verschiebt das Problem nach außen.

Nicht das Event passt nicht – sondern zu wenige Menschen haben davon erfahren.

Das fühlt sich besser an, als die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass etwas Grundsätzliches nicht stimmt.


Unternehmerisch ist das gefährlich.


Sichtbarkeit ersetzt keine Nachfrage


Marketing kann Aufmerksamkeit erzeugen. Aber Aufmerksamkeit ist nicht gleich Nachfrage.


Viele Eventgründungen erleben genau das:


  • gute Reichweite

  • viele Klicks

  • viel Interesse


Und trotzdem:


  • wenige Verkäufe

  • zähe Ticketverläufe

  • Preisdruck


Das Problem liegt dann nicht im Marketing, sondern in der Passung zwischen Angebot und Zahlungsbereitschaft.


Gutes Marketing rettet kein schlechtes Modell


Marketing verstärkt, was bereits da ist.


Wenn ein Event:


  • klaren Nutzen hat

  • die richtige Zielgruppe anspricht

  • eine nachvollziehbare Zahlungslogik besitzt


dann hilft Marketing.


Wenn diese Grundlagen fehlen, macht Marketing das Problem nur sichtbarer – und oft teurer.


Typische Marketing-Irrtümer bei Events


Viele Eventgründer tappen in ähnliche Fallen:


  • Marketing zu früh

  • Marketing zu breit

  • Marketing ohne klare Botschaft

  • Marketing ohne Verständnis, wer eigentlich zahlt


Das Ergebnis:


  • Streuverluste

  • Frustration

  • falsche Schlüsse


Marketing wird dann zum Aktionismus.


Warum gute Events trotzdem nicht verkauft werden


Ein häufiges Muster:


  • Teilnehmerfeedback ist hervorragend

  • Inhalte sind stark

  • Atmosphäre stimmt


Und trotzdem verkauft sich das Event schwer.


Oft liegt das daran,dass das Event für die falsche Person erklärt wird.

Der Teilnehmer ist begeistert. Der Käufer versteht den Wert nicht.


Marketing kann das nicht lösen.


Was stattdessen wirklich entscheidet


Bevor Marketing sinnvoll wird, müssen andere Fragen beantwortet sein:


  • Für wen ist dieses Event wirklich gedacht?

  • Welches konkrete Problem wird gelöst?

  • Warum ist dieses Event relevant – gerade jetzt?

  • Wofür wird bezahlt?

  • Was unterscheidet dieses Event von Alternativen?


Diese Fragen sind unbequem. Aber sie sind entscheidend.


Klarheit schlägt Reichweite


Ein Event mit:


  • klarer Zielgruppe

  • klarer Nutzenkommunikation

  • klarer Zahlungslogik


braucht oft weniger Marketing, nicht mehr.

Viele erfolgreiche Eventformate wachsen:


  • über Empfehlungen

  • über Wiederholung

  • über Vertrauen


Nicht über Kampagnen.


Wann Marketing wirklich relevant wird


Marketing ist dann sinnvoll, wenn das Fundament stimmt.

Also wenn:


  • das Event unter ähnlichen Bedingungen wiederholbar ist

  • der Nutzen klar formuliert werden kann

  • bekannt ist, wer entscheidet und wer zahlt


Erst dann lohnt es sich, Marketing systematisch einzusetzen.

Alles andere ist Beschleunigung ohne Richtung.


Ein Perspektivwechsel für Eventgründer


Statt zu fragen:

„Wie bekomme ich mehr Reichweite?“

ist die bessere Frage:

„Warum sollte jemand genau dafür bezahlen?“

Diese Frage ist leiser. Aber sie verändert alles.


Wer sein Event nicht über Marketing retten will, sondern unternehmerisch entwickeln möchte, kommt früher oder später an den Punkt, an dem Klarheit wichtiger wird als Sichtbarkeit.

Kommentare


bottom of page